Willkommen beim Bundesakkordeonorchester

Seit seiner Gründung 2010 zählt das Bundesakkordeonorchester (BuAkkO) zu den führenden Interpreten für neue Originalmusik. Die etwa 30 Musiker kommen aus ganz Deutschland und studieren an drei Tagen ein Konzertprogramm ein.

»Man könnte sagen, dass im übertragenen Sinne das Bundesakkordeonorchester die ›Berliner Philharmoniker‹ und das ›Ensemble Modern‹ zusammen sind.«

Prof. Martin Maria Krügers bei der Verleihung der »Privilegierten Partnerschaft mit dem Deutschen Musikrat«

»…ich habe heute ein sehr ernsthaft arbeitendes Akkordeonorchester kennengelernt, das mit Leidenschaft und großem Interesse sich meiner Komposition angenommen hat. Das hat mir sehr gefallen.Und Ihr Umgang als Dirigent mit Orchester und meiner Komposition steht dem in nichts nach…«

Johannes S. Sistermanns, Komponist

»Ich spiele im Bundesakkordeonorchester, weil ich die Herausforderung liebe, mit ausgezeichneten Musikern zusammenzuspielen und in kürzester Zeit neue Werke einzustudieren.«

Andrea Förstel, Musikerin

Aktuelles

In der Saison 2022 wird das BuAkkO dirigiert von Ian Watson (London). Neben den beiden traditionellen Probenwochenenden im Januar und Februar wird das BuAkkO eine Konzertreise nach London antreten und ein Doppelkonzert mit dem London Accordion Orchestra bestreiten.

Programm Saison 2022:

  • Simple London Symphony – Stefan Hippe (World Premiere)
  • On Aldeburgh Beach – Ian Watson (World Premiere)
  • Symphony 10, Movement 2 – Dmitri Shostakovich (arr. Ian Watson)
  • Selection from E.T. – John Williams (arr. Joan C. Sommers)
  • Black Mountain – Ian Watson
  • Auswahl aus Enigma Variations – Edward Elgar (arr. Stefan Hippe)
  • Star Wars – Main Title – John Williams (arr. Ian Watson)
  • Spoonful of sugar – Sherman and Sherman (arr. Ian Watson)

Dirigent: Ian Watson (London)

Das Orchester

Das Bundesakkordeonorchester will aktuelle und neueste Orchesterwerke zu Gehör bringen. So besteht sein Konzertprogramm zum Teil aus Auftragskompositionen und Uraufführungen, sowie aus Originalkompositionen der vergangenen Jahre und Bearbeitungen, die das Programm sinnvoll ergänzen.

Stefan Hippe beschreibt rückblickend: »Wir wollten vor allem Spieler ansprechen, die auch nach Erreichen der Altersgrenze von 27 Jahren weiterhin in einem überregionalen Ensemble spielen wollen. Die Landesjugendakkordeonorchester können diese aus Zuschußgründen nicht mehr halten, und so versuchten wir den Bedarf zu ermitteln. Im ersten Jahr 2010 meldeten sich tatsächlich 30 Spieler an, die bereit waren auf eigene Kosten das Ziel des BuAkkO zu unterstützen: Neue und neueste Werk für Akkordeonorchester in kürzester Zeit zur Aufführung zu bringen.
In nur drei Probentagen wird ein Programm einstudiert. In maximal drei Konzerten werden diese Stücke dann zur Aufführung gebracht. Es hat sich in den ersten beiden Jahren gezeigt, dass bei guter Vorbereitung der Spieler diese kurze Zeitspanne ausreicht um ein Programm konzertreif vorzutragen.«


Das Bundesakkordeonorchesters steht unter der Leitung des Bundesdirigenten im Deutschen Harmonikaverband und verpflichtet regelmäßig auch Gastdirigenten für ausserordentliche Projektjahre. Diese waren neben Stefan Hippe bisher Fritz Dobler, Thomas Bauer, Gerhard Koschel und Lutz Stark und nun Ian Watson.

Das Orchester spielte bereits Originalkompositionen von Friedrich Haag, Stefan Hippe, Bernhard Weidner, Werner Heider, Johannes S. Sistermanns, Andreas Wagner, Wolfgang Jacobi, Fritz Dobler, Ronny Fugmann, Wolfgang Russ, Hansjörg Staudacher, Philipp Haag, Gennadi Tschernov, Thomas Bauer, Deni Dekleva-Radakovic, Ian Watson, Bogdan Dowlasz, Lutz Stark, Martin Christoph Redel, Helmut Quakernack, Wolfgang Pfeffer, Jindrich Feld, Helmut Degen, Caio de Azevedo, Marcus Maria Reißenberger, Georg Haider, Moritz Eggert, Jonas Tamulionis, Jens Markggraf, Jürgen Ganzer und Valentinas Bagdonas.
Für Akkordeonorchester eingerichtete Werke sind ursprünglich von Gustav Holst, Silvestre Revueltas, John Cage, Tihomil Vidošić, John Williams, Dmitri Shostakovich, Edward Elgar und Pjotr Iljitsch Tschaikowski.

2012 nahm der Hessische Rundfunk ein Konzert in der Frankfurter Musikhochschule auf.
2016 lud der Bayerische Rundfunk zu Aufnahmen nach Neumarkt/Oberpfalz.

Unsere Förderer

Das Bundesakkordeonorchester könnte ohne Förderung nicht bestehen. Unser Dank gilt insbesondere

der Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

der »privilegierten Partnerschaft« des Deutschen Musikrats

dem Deutschen Harmonikaverband e.V.


einer Privatperson, die 2012 die beiden Werke »Rostfahles Herbstlaub« und »luftzeichnen« bestellte und das Bundesakkordeonorchester mit der Uraufführung betraute.