Die Idee und eine kleine Historie des Bundesakkordeonorchesters


von Stefan Hippe

Zentrale Frage am Anfang war: Gibt es genügend Spieler aus ganz Deutschland, die bereit sind, in kürzester Zeit auf eigene Kosten ein Programm mit neuer Originalmusik einzustudieren.
Als Mitstreiter konnte ich mit meiner Idee sofort Prof. Dr. Matthias Hemmje, den Landesleiter des Hessischen Harmonikaverbandes, gewinnen. Hessen liegt zentral im Bundesgebiet und mir erschien es logisch dort zumindest eine Probenphase abzuhalten. Zum anderen kannte ich Matthias Hemmje bereits als Gründer der beiden Hessischen Landesorchester, die er beide maßgeblich und federführend anfangs betreut hatte.
Wir wollten vor allem Spieler ansprechen, die auch nach Erreichen der Altersgrenze von 27 Jahren, weiterhin in einem überregionalen Ensemble spielen wollen. Die Landesjugendakkordeonorchester können diese aus Zuschußgründen nicht mehr halten, und so versuchten wir mit Hilfe einer Vorgründungsphase den Bedarf zu ermitteln. Im Juni 2010 war das in Pfungstadt der Fall und im ersten Jahr meldeten sich tatsächlich 30 Spieler an, die bereit waren auf eigene Kosten das Ziel des BuAkkO zu unterstützen:
Neue und neueste Werk für Akkordeonorchester in kürzester Zeit zur Aufführung zu bringen.

In nur drei Probentagen wird ein Programm von ca. 50 Minuten einstudiert. In maximal drei Konzerten werden diese Stücke dann zur Aufführung gebracht. Es hat sich in den ersten beiden Jahren gezeigt, dass bei guter Vorbereitung der Spieler diese kurze Zeitspanne ausreicht um ein Programm konzertreif vorzutragen.


Das Bundesakkordeonorchester wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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